Buell – Christians 200km/h Föhn

Hi Folks,

es gibt verschiedene Moppeds auf dieser Welt – die meisten davon kann man (bei Schubladendenken) schnell in zwei Welten klassifizieren: Japanischer Joghurt oder Milwaukees Rüttelplatten. Grob.

Aber zwischen den Welten ist irgendwann einmal etwas entstanden, was komischer Weise in beiden Lagern Zustimmung findet – die Kreationen von Erik Buell, Namensgeber der Bikes.

Wesentliche Merkmale aus beiden Welten:

– Plastik und Geschwindigkeit aus Japan

– Rüttel, Schüttel und Sound aus Milwaukee

Das Ganze in einer Optik die entweder Freunde hat oder Verachtung findet… wobei ich die Dinger wirklich gut finde.

Christian hat sich Anfang des Jahres eine 1200er Buell zugelegt, die wirklich gut dasteht:

Hier von der Seite ist der sehr kurze Radstand zu erkennen… dadurch wohl die großartige Kurveneigenschaft.

Die Frontscheibe wurde inzwischen durch eine „bamboocha“- (Fanta)Farbende ausgetauscht, was nicht schlecht aussieht.

Das natürliche Rütteln der Buell ist dem modifiziertem Harley 1200er V-Twin zu verdanken der hier verbaut ist – quasi im Grundriss baugleich mit meinem Aggregat aus der Sportster. Großartig war, das hier die Zündkerze schon aus dem Gewinde bebröselt ist 🙂

Naja, ein weiteres Harley-Gen scheint die ungebrochene Bastelfreude an so einem Ofen zu sein – die ständige Suche nach dem richtigen Sound und der optimalen Performance wird nie ein Ende finden…. und so experimentieren wir auch an Christians Buell mit den drei Säulen: Auspuff, Luftfilter und EFI-Einstellung.

Der Luftfilter der Buell (der mich stark an einen Dyson Staubsauger erinnert) ist ziemlich zugebaut und lässt kaum Raum für freies atmen. Also die komische Plastikverkleidung (eine von vielen) ab und den armen V-Twin mal genug Luft zukommen lassen. Alte Regel bei Moppeds: Was unten mehr rausgeht (ist ein Rennauspuff drunter) muss oben nachgefüllt werden.

Wichtigste Hilfsmittel schon seit Mofazeiten: Rödeldraht und Panzerband 😉

Oben die provisorische Fixierung des Luftfilters mit Rödeldraht und links der Verschluss der Drosselklappensteuerung für den Auspuff (wat´n Scheiss es gibt!) mit Panzerband. Haben wir abgebaut – braucht kein Mensch.

 

 

 

 

Wenn die Performance so besser sein sollte, werden wir das noch professioneller umbauen – ohne Draht und Klebeband.

Eine weitere, wichtige Eigenschaft einer Buell ist das „audiovisuelle Nachtreten„… auch liebevoll „föhnen“ genannt. Dadurch das der zweite Zylinder ungenügend gekühlt wird, bekommt er eine Extraportion Luft auch nach der Fahrt über einen derart lauten Lüfter, das man mit der Unterhaltung nach dem Absteigen erst einmal warten muss.

Unter dem Motto „Neu verföhnt“ habe ich meine eigene Meinung dazu

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3 Responses to Buell – Christians 200km/h Föhn

  1. Christian says:

    Ja ja, mach dich nur lustig… 😉

  2. Marco says:

    Hat er die Stützräder mittlerweile runter ? *hr hr*

    Nein, also einen satten Sound schmeißt die Karre schon dahin, das is wohl wahr.

    • Christian says:

      Die Stützräder brauch ich noch ein bisschen, Sebastians Probefahrt steht immer noch an und er fällt mit dem Ding sonst um im Stand ^^

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