LacoursGarage war nie nur ein bestimmter Ort. Über die Jahre bin ich zweimal umgezogen und habe mir drei verschiedene Garagen aufgebaut – und jede davon wurde auf ihre Weise zum Zuhause für Autos, Motorräder, Werkzeug und jede Menge Projekte.

Garage No. 1 – Der Anfang

Hier fing LacoursGarage an: mit dem Umbau eines alten Abstellraumes und der Idee, daraus eine richtige Garage zum Schrauben zu machen.

Die Werkstatt war eigentlich als Grundlage für das XS-Projekt gedacht – mittlerweile ist es eine klassische „Garage“ geworden, in der man bei Rock´n´Roll und Bier an seinen Motorrädern basteln kann – genauso wollte ich es 🙂 . Meine Harley hätte auch ohne diese Werkstatt die aktuelle Entwicklung nicht genommen.

Auf den Bildern kann man auch die XS noch erkennen – damals ziemlich zugestaubt und alles andere als fahrbereit. Sie wurde eines der ersten größeren Projekte in dieser Garage und hat mich eine ganze Weile begleitet. Der komplette Umbau ist auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Eigentlich sollte der Umbau ziemlich schnell über die Bühne gehen. Wie das bei solchen Projekten meistens läuft, wurde daraus natürlich nichts :-). Dazu kam der extrem kalte Winter 2009/2010, der die Arbeiten nicht gerade angenehmer machte. Die Bilder zeigen ganz gut, wie überschaubar die Ausgangsbasis damals war – und wie viel Arbeit noch vor uns lag.

Bei der Entstehung der Werkstatt waren einige Leute eine echte Hilfe: Marco Scharies (Innenausbau), Daniel Pest (Elektrik), Jürgen, Cord Rüter (der alte Grobschmied) und Christian Lange. Danke noch einmal an dieser Stelle!

 

Das Ergebnis

Drei Jahre später – Update 2013

Hallo Gentlepeople,

drei Jahre sind inzwischen vergangen – und aus der damals neu aufgebauten Werkstatt ist längst ein fester Bestandteil meiner Freizeit geworden. Schrauben ist für mich der perfekte Ausgleich. Noch besser, wenn ein paar Freunde dabei sind. 🙂

Ein paar Impressionen zeigen, wie sich die Garage in dieser Zeit entwickelt hat. Neben einigen Details der Werkstatt natürlich auch die Motorräder, die hier stehen – fertig oder, wie so oft, gerade mitten in irgendeinem Projekt.

Bei manchen Bildern konnte ich mich damals nicht zwischen Schwarz-Weiß und Farbe entscheiden. Also sind einfach beide Versionen im Blog geblieben. Macht euch selbst ein Bild. 🙂

Garage No. 2 – Bad Oeynhausen

Mit unserem Umzug von Hille nach Bad Oeynhausen begann auch für LacoursGarage ein neues Kapitel. In unserem wundervollen Fachwerkhaus habe ich die Garage zur Werkstatt ausgebaut – und mir damit wieder einen eigenen Platz zum Schrauben geschaffen.

Diesmal entstand eine lange Werkbank über Eck. Dazu kamen die Holzwand, Regale und der orangefarbene Streifen, der sich durch den Raum zieht. Die Bilder zeigen, wie sich die Garage nach und nach mit Werkzeug und Leben füllte.

Mit Teppich, Beleuchtung und Harley-Davidson-Schriftzug bekam die Werkstatt schließlich ihren eigenen Charakter. So sah es aus, als alles seinen Platz gefunden hatte:

Ein neuer Platz für die R18

Auch wenn Harley-Davidson an der Wand stand: Hier habe ich meine BMW R18 umgebaut. Dazu kamen ein paar weitere kleine Projekte. Die neue Garage wurde damit zum nächsten Schauplatz meiner Schraubergeschichte.

Den Heckumbau der BMW R18 habe ich auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Motorräder vor der gestalteten Holzwand in Garage No. 2

Garage No. 3 – Hüllhorst: die finale Garage

Mit dem Umzug von Bad Oeynhausen nach Hüllhorst begann auch für LacoursGarage ein neues Kapitel. Und diesmal sollte es die finale Garage werden! Die Ausgangsbasis war wieder eine ganz klassische Garage: Beim Vorbesitzer standen hier der Rasenmäher, Brennholz und alles, was eben irgendwo untergebracht werden musste.

Also ging es noch einmal von vorne los: ausräumen, streichen, eine Werkbank bauen und nach und nach alles einrichten. Aus dem Abstellplatz wurde meine neue LacoursGarage – mit Platz zum Schrauben, für gute Abende und für die nächsten Ideen.

Mit eigenem Keller und einer Heizung bringt die Werkstatt außerdem genau die Voraussetzungen mit, die ich mir für weitere Projekte gewünscht habe. Werkzeug, Regale und der Teppich machten sie Stück für Stück zu meinem neuen Schrauber-Zuhause. Nahezu perfekt 🙂 .

Die fertig eingerichtete LacoursGarage in Hüllhorst

Von der R18 zur Sportster S – und zur Sport Monkey

Die BMW R18 zog zunächst mit nach Hüllhorst. Später wurde sie gegen eine Harley-Davidson Sportster S getauscht. Auch die „Sport Monkey“ ist hier entstanden: Aus Ideen wurden Umbauten, aus einzelnen Teilen nach und nach ein ganz eigenes Motorrad. Die Bilder zeigen die Garage deshalb so, wie sie meistens genutzt wird – mit Motorrädern, Werkzeug und einem Projekt mittendrin.

Zwei Werkstätten, viele Möglichkeiten

Hinter meiner Werkstatt entstand noch eine zweite: eine kreative Werkstatt für meine Frau. So haben wir beide unseren eigenen Platz, um Ideen auszuprobieren und Dinge entstehen zu lassen. Auch dort wurde ausgebaut, gedämmt und eingerichtet.

Schrauberabende und neue Ideen

Zu LacoursGarage gehören natürlich auch die Abende mit meinen Kumpels. Beim Schrauben und Zusammensitzen entstehen immer wieder neue Pläne. Einer davon war die Teilnahme am Carbage Run 2026. Daraus wurde für uns leider nichts – auch wenn die Idee und die Vorfreude schon da waren.

Und längst dreht sich hier nicht alles nur um Motorräder. Viele andere Projekte haben in der Werkstatt ebenfalls ihren Platz gefunden. Die Garage ist angekommen, die Ideen gehen weiter. Genau so hatte ich mir das vorgestellt.

2 Kommentare

  1. Moin Taki,

    oh man – du hattest schon am 29.11. deinen Kommentar hinterlassen… ich vernachlässige den Blog wirklich extrem dieses Jahr… SORRY. Und DANKE für dein Lob!
    Nein Fotograf bin ich nicht, ist nur ein Interesse von mir (gewesen) – auch hier habe ich in den letzten Jahren kaum was gemacht. Aber ich denke nächstes Jahr wird es wieder mehr… hoffe ich.
    Die Fenderhalterungen hat mir ein Kumpel besorgt – ich habe keine Ahnung woher. Ich kann aber gerne mal nachfragen wenn du willst.

    Beste Grüße
    Sebastian

  2. Hey ,
    Bin auf deine Seite aufmerksam geworden, echt cool!
    Sehr nette bloggs und Fotos. Bist du Fotograf?
    Ich hätte noch eine Frage und zwar hab ich auch eine softail Heritage auf bobber umgebaut.ich find die fenderhalterungen hinten sehr gelungen!hast du die anfertigen lassen?
    Lg

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