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Schlagwort: Ducati

Ein paar kleine Umbauten im Winter…

Ein paar kleine Umbauten im Winter…

… aber immerhin etwas. Die Ducati ist ja nicht so einfach zu verändern wie eine Harley, dessen gesamtes Konzept darauf ausgelegt ist. Bei der Ducati kauft man sich ja quasi ein fertiges Bike und kann nur noch Kleinigkeiten verändern – auf diesen ganzen Carbon Quatsch habe ich ehrlicherweise keinen Bock, ich finde die Optik halt auch Scheiße.

Was wirklich zu verändern war, war der seitliche Kennzeichenhalter um freie Sicht auf den eh schon dominanten Reifen zu ermöglichen. Dann mussten noch Kleinigkeiten gemacht werden wie Blinker vorne und hinten, Rückspiegel, Kupplung- u. Bremshebel. Auch die Umrandung des Kühlers sowie der Lampe musste sein.

So steht sie aktuell in der Werkstatt und hatte Ihren ersten Ausritt am vergangenen Wochenende (bei dem heutigen Schnee draußen kaum zu glauben)

Für die Blinker hinten kamen die Motogadget m.blaze.pin zum Einsatz – kaum zu sehen und extreme Leuchtkraft (wenn man sie korrekt ausrichtet)

Vorne die „Gegenstücke“ von Motogadget – auch hier unglaublich unauffällig: m.blaze.disk

Kennzeichenhalter von Rizoma, in der typischen Qualität

Die Scheibe wurde von meiner Frau foliert, mit einer matten Deckfolie + matt-grauem „Rallyestreifen“. Die Farben passen sich perfekt an die Lackierung an… wer Interesse daran hat: pep!werbewerkstatt – einfach nach Magittta fragen und schöne Grüße von mir ausrichten 🙂

Hier das Ergebnis in Bildern:

Dinge kommen und gehen…

Dinge kommen und gehen…

… wenn ihr etwas nach unten scrollt – oder ein paar Beiträge in die Vergangenheit blickt, sehr ihr meinen Eintrag „DIAVEL“ gekauft…

Nunja…

Die habe ich gut 5 Wochen später bei einem Ducati Händler in Zahlung gegeben – um mir eine XDiavel zu holen. Unfassbar, aber wahr. Und leider geil.

Warum?

Aus gaaaanz vielen Kleinigkeiten heraus – zuerst einmal finde ich die Optik wirklich besser. Die XDiavel bietet mehr „Gestaltungsmöglichkeiten“ beim Customizing – alleine deswegen, da die Frontpartie nicht aus „einem Guss“ ist, sondern eine dedizierte Lampe, Blinker etc aufweist. Zum anderen (und das ist wirklich ein Argument) ist das Heck deutlich schlanker und noch kürzer gestaltet worden – das bietet dem Bike noch mehr „Linie“ im Ganzen.

Dazu kommen ein paar technische Kleinigkeiten die in Summe ein Gewicht hatten – Tankanzeige, Riemenantrieb, Blinker gehen automatisch aus etc.

Ganz wichtig in Sachen Technik: der Testastretta Motor ist in der 2. Generation verbaut – durch Doppelzündung wesentlich laufruhiger etc. – die Drehmomentkurve ist viel weiter in den Drehzahlkeller gelegt worden… auch 100 ccm mehr Hubraum machen sich hier bemerkbar.

Die ersten Umbauarbeiten sind bereits gemacht – halt alles was auf die Schnelle erledigt werden kann: Rückspiegel von Hein Gericke, seitliches Kennzeichen von Rizoma, Rennauspuff, tiefere Sitzbank etc. etc.

Im Winter kommen noch ein paar Lackierarbeiten dazu (Warum zu Teufel haben die fu***ing Designer ein paar Teile so hellgrau lackieren lassen?!)

Nach 500km bin ich sogar fest davon überzeugt, das ich die vorverlegte Fussrastenanlage behalten werde.

Hier der Stand der Dinge:

Free Willi…

Free Willi…

… wenn zumindest mein 240er Hinterreifen „Willi“ heißen würde.

Operation „Plastik-Gedöns weg“ ist abgeschlossen, mit Hilfe des Rizoma Kennzeichenhalters… nun ist meine Diavel meinem Idol von der Autobahn schon sehr nahe gekommen. Dazu gab´s die obligatorischen, weißen Reifenbeschriftungen in Handarbeit.

 

Say Goodbye – nach 10 Jahren Harley mal was Neues…

Say Goodbye – nach 10 Jahren Harley mal was Neues…

Unfassbar, aber wahr – nach (fast) 10 Jahren werde ich das Thema Harley Davidson erst einmal ruhen lassen…

Zugegeben – ich wälze ja schon seit Jahren Zeitschriften wie „FUEL“ um mit Interesse anderen Bikes „nachzuschauen“. BMW RnineT ist so ein Stichwort. Kleine Ausflüge hatte ich ja schon seit Jahren mit diversen Nebenprojekten – aber „Fels in der Brandung“ waren immer Harleys.

Der Umstand mit der ich zum Fremdgehen animiert wurde, ist typisch für meine „Entscheidungsstruktur“: Auf der Autobahn vor etwas über einer Woche sah ich in Bike vor mir. Mächtiger Reifen, seitliches Kennzeichen, eine Frau in entspannter Position drauf – auf der Autobahn. Begleitet mit einem mächtigen Sound. Aber: KEINE Harley.

SEID NÜCHTERN UND WACHET; DENN EUER WIDERSACHER, DER TEUFEL, GEHT UMHER WIE EIN BRÜLLENDER LÖWE UND SUCHT, WELCHEN ER VERSCHLINGE. [1.PETRUS 5:8]

Ich bin neben die Kiste gefahren und konnte den Namen „Ducati“ auf dem Tank erkennen.

„Stimmt“ dacht ich mir – da gab es ein Bike, das mir schon mal aufgefallen war. Abends zu Hause angekommen auf Spurensuche im Internet. Ich war dem Teufel hinterhergefahren. Der „Deivel“ von Ducati.

Die nächsten Schritte folgten dem typischen Automatismus wenn ich so etwas sehe und mich infiziert: Google – Testberichte – Umbauten – Mobile.de

Was soll ich sagen? Wink des Schicksals? Grausamer Zufall? Der Diavel (Teufel) persönlich? Nur 10 km von mir entfernt die Black Edition mit sagenhaften 1.800km auf der Uhr – Baujahr 2013. Konnte nich sein. Doch. Angeschaut am Donnerstag – Handschlag – Abholung am Freitag. Meins!

Nun – das ist die Geschichte in Kurzform. Seit ein paar Tagen absolut stolzer Besitzer einer 163PS Maschine aus Italien mit deutschen Genen (Audi).

Die Rückspiegel wurden schon meinem „Idol“ von der Autobahn angepasst und nach unten verlegt – der seitliche Kennzeichenhalter ist bestellt und wird zum Ende der Woche erwartet.

Ick freu mir.