Mercedes 280SE – wenn Felgen, dann

Mercedes 280SE – wenn Felgen, dann

kommen eigentlich nur die Penta Felgen in Frage – oder zumindest deren Nachbau. Warum? Weil sie schlicht eine Stilikone waren und für Mercedes quasi über Nacht das Tor zur erstzunehmenden Motorsportlegende aufgestoßen haben.

Auf Basis des W108/W109 wurde die Geburt der Marke AMG eingeläutet – die Welt wusste auf einmal wo Affalterbach liegt. Mercedes stellte dem damals noch unabhängigen Tuner AMG die schwere Reiselimousine zur Verfügung – AMG machte daraus die „Rote Sau“. Eine Legende wurde geboren.

Quelle und Story: https://www.auto-motor-und-sport.de/oldtimer/mercedes-300-sel-6-3-rote-sau-rueckkehr-des-amg-renners-als-replika/

Hier noch eine weitere Seite mit vielen Originalbildern und seltenen Videoaufnahmen: https://www.rotesau.co.za/the-amg-300sel-6-8-rote-sau

Und genau diese Felgen müssen auf einen W108. Auf meinen.

Tacho tieferlegen

Tacho tieferlegen

Klingt prollig. Ist es auch.

Aber manchmal sind es die kleinen Dinge (Achtung, Wortwitz) die große Dinge (…) doch verändern können. In dem Fall der Tacho. Vielmehr die Position des Tachos.

Der schaut nämlich schon im originalen Zustand wie eine Beule aus der Optik… nicht wirklich eingepasst in die ansonsten gute Formgebung.

Da seit dem Umbau auf den breiten Lenker ja auch meine Hydraulikschläuche etwas zu kurz waren und ich hier mittels kleiner Flachstahllösungen eine Verlängerung gebastelt habe, wartete ich nun seit ein paar Monaten auf längere Verbindungen.

Nun war es soweit – BMW konnte liefern. Im Grunde sogar etwas zu lang, so dass ich hier noch einmal „pfuschen“ musste – aber wie sagt man so schön: Lieber haben als brauchen.

Also, im Grunde erst einmal die Hydraulikleitungen ersetzt – ich bin mal ehrlich – hab ich im Zuge der Jahresinspektion bei BMW machen lassen. 15% auf alles im Februar. Ausser Tiernahrung. Konnte ich nicht „Nein“ sagen.

Bei mir in der Werkstatt dann in das Teilelager gegriffen und ein paar Zylinder aus Gummi entdeckt – mit denen und einem neuen Satz Schrauben dann den Tacho an den originalen Verschraubpunkten einfach ein paar Millimeter nach unten gesetzt.

Ebenso die Leitungen noch etwas nach unten – mit Hilfe von Aluminium Zylindern, in die ich vorher noch eine Nut flehen musste – um passgenau die Aufnahme an den Halterungen zu treffen:

So sieht das ganze dann aus – den Tacho mit den Gummilagerungen und die Hydraulikleitungen mit den Alu-Zylindern insgesamt nach unten gebracht.

Das Ergebnis ist eine deutlich tiefere Position des Tachos – viel stimmiger in meinen Augen (und ja, wenn man drauf sitzt ist der Blick auf den Tacho 100%ig gewährleistet):

Damit ergibt die „Lenker-Skyline“ nun ein geduckteres Bild, für mich viel besser und „sportlicher“.

… was jetzt noch fehlt an der R18 ist…

… was jetzt noch fehlt an der R18 ist…

… eine Kleinigkeit. Der Tacho.

Der ist zwar da – aber nicht da wo er soll. Weiter runter. Sieht aktuell aus wie eine Beule irgendwie – leider verhindern die, durch den Lenkerumbau eh schon viel zu kurzen Hydraulikschläuche die Veränderung. ABER – Rettung ist in Sicht… bzw. liegt schon im Regal des hiesigen BMW-Händlers: die Hydraulikleitungen von BMW aus dem Kit des Beach-Bar-Lenkers. 10cm die entscheidend sind. Wie immer im Leben.

Aber sonst – „fertig“ – soweit man den Begriff bei mir verwenden möchte.

Blau und Weiß – BMW Embleme tauschen

Blau und Weiß – BMW Embleme tauschen

Blau und Weiß sind eigentlich zwei nette Farben in der Kombination. ABER wenn man einen leichten Fetisch hat, was Farben an einem Motorrad angeht – störend. Schlicht und einfach störend.

Mein Fetisch ist, das zu einem perfekten Motorrad nur zwei Farben gehören – die Schwarze und Chrom (oder grau vllt). Bei der BMW waren es mit dem originalen Emblem auf der Seite etwas zu viel Farbspiel für mich…

Bei Facebook bin ich fündig geworden – PORCUSCRAFT bieten individualisierte Alu-Plaketten an. Dort hatte ich schon meine Motorblock „Plaque“ machen lassen. Dort habe ich dann unter Angabe der Maße die Embleme für den Tank und die „Heldenbrust“ eine großartige, monochrome Alternative machen lassen. Ein Traum.

Noch fix die Löcher eingebohrt und etwas aufgefräst – damit die originalen Schrauben sich auch korrekt versenken. Perfekt.

Schöööön monochrom. 🙂

Gepäck an der R18 – erste Teillösung

Gepäck an der R18 – erste Teillösung

Zumindest für kleine, schnelle Touren habe ich zwei Varianten für mich entdeckt – zum einen die originale Seitentasche, die ich eigentlich schon verkaufen wollte. Zum anderen einfache Zurrpunkte für Gepäck auf dem Heckfender.

Bei Amazon ein paar Zurrösen gekauft.

Das Loch dann auf M8 aufgebohrt und ei Ösenaufnahme etwas gerade gedengelt – damit ein guter Abschluss zur Schraube entsteht.

Für Spanngurte wohl völlig ausreichend – und damit für eine kleine Tour, wo ich nur meine Reisetasche nutzen muss:

Hier die Seitentasche, die ich nun entgegen der BMW Vorgaben hinter dem seitlichen Kennzeichenhalter hängen habe – perfekt für den Sommer, wenn mal nur ein warmer Pullover für die Nachtfahrt mit muss.

Feinschliff ist angesagt bei der R18

Feinschliff ist angesagt bei der R18

Der große Umbau bei der R18 ist ja nun getan – siehe die extra Seite „Heckumbau“.

Nun geht es noch um einzelne Nuancen, frei nach meinem Lieblingssatz „Chrome won´t bring you Home“ werden so nach und nach einige Teile schwärzer als vorher.

  • „LMC“ Ausfräsung nun mattschwarz
  • Griffe von Wunderlich
  • Kupplung und Bremsflüssigkeitsdeckel von Roland Sands
  • Spiegel von Highsider
  • Hitzeband am Krümmer

Was noch fehlt, aber in Arbeit ist:

  • Ansaugstutzen-Verkleidung wird lackiert
  • Krümmer Hitzeblech wird gepulvert

Hier die Ergebnisse vom Lenker

Hall of Fame

Hall of Fame

… *hüstel* … Hall of Fame ist etwas dick aufgetragen… zumindest wenn man „Fame“ betrachtet.

Wobei zugegebener Weise die Forty Eight schon eine gewisse Bekanntheit errungen hat durch den Heckumbau damals.

Aber dies ist ja auch meine persönliche Hall of Fame – meine Bikes der letzten Jahre. Die ich mehr oder weniger umgebaut habe. Mehr oder weniger durch klassisch Plug & Play durch Griff in die Regale von den typischen Anbietern (FXDR) aber auch vollständige Umbauten mit massiven Flex-Einsatz – wie eben die Forty Eight.

Jeder, der bei mir in (von) der Garage auf die Toilette muss (VIP-Lounge) – muss zwangsläufig an der Selbstbeweihräucherung vorbei. Soviel Eigenlob muss sein. Wenigstens zum Toilettengang.