Feinschliff ist angesagt bei der R18

Feinschliff ist angesagt bei der R18

Der große Umbau bei der R18 ist ja nun getan – siehe die extra Seite „Heckumbau“.

Nun geht es noch um einzelne Nuancen, frei nach meinem Lieblingssatz „Chrome won´t bring you Home“ werden so nach und nach einige Teile schwärzer als vorher.

  • „LMC“ Ausfräsung nun mattschwarz
  • Griffe von Wunderlich
  • Kupplung und Bremsflüssigkeitsdeckel von Roland Sands
  • Spiegel von Highsider
  • Hitzeband am Krümmer

Was noch fehlt, aber in Arbeit ist:

  • Ansaugstutzen-Verkleidung wird lackiert
  • Krümmer Hitzeblech wird gepulvert

Hier die Ergebnisse vom Lenker

Hall of Fame

Hall of Fame

… *hüstel* … Hall of Fame ist etwas dick aufgetragen… zumindest wenn man „Fame“ betrachtet.

Wobei zugegebener Weise die Forty Eight schon eine gewisse Bekanntheit errungen hat durch den Heckumbau damals.

Aber dies ist ja auch meine persönliche Hall of Fame – meine Bikes der letzten Jahre. Die ich mehr oder weniger umgebaut habe. Mehr oder weniger durch klassisch Plug & Play durch Griff in die Regale von den typischen Anbietern (FXDR) aber auch vollständige Umbauten mit massiven Flex-Einsatz – wie eben die Forty Eight.

Jeder, der bei mir in (von) der Garage auf die Toilette muss (VIP-Lounge) – muss zwangsläufig an der Selbstbeweihräucherung vorbei. Soviel Eigenlob muss sein. Wenigstens zum Toilettengang.

Mercedes Oldtimer.

Mercedes Oldtimer.

Ich denke, bzw. bin mittlerweile fest davon überzeugt, das ich meine Midlife-Krise endgültig überstanden habe. Zumindest der „Männer-Indikator“ Auto lässt darauf schließen. Wenn man diesen zumindest über PS definiert.

Mein Affalterbacher Geschoss habe ich nun verkauft – Zeit für was „Neues“. Wobei hier „Neu“ nicht nur aus Zufall in Anführungszeichen steht.

Ich hatte schon ewig Bock auf einen Oldtimer – und das selbstverständlich Markentreu. Mercedes – oder nichts.

Die Wahl viel nach längeren überlegen auf den W108 – oder besser bekannt unter der „alten S-Klasse“. Ein 280SE um genau zu sein. Ein 280SE 3.5, Baujahr 1972 um exakt zu sein.

Viel gesucht, viel gelernt innerhalb ein paar Wochen – über Autos und deren Besitzer. Da die Wahl auf einen V8 fallen sollte gab es zum deutschen 3.5 noch das US-amerikanische 4.5 Modell.

Letztendlich lief mir in Oldenburg ein tolles Fahrzeug über den Weg – nicht ganz astrein, aber auch weit davon entfernt eine Grotte zu sein. Genau das Richtige um ohne ein schlechtes Gewissen daraus einen „Daily-Driver“ zu machen – mein neues Alltagsfahrzeug.

Hier ist das gute Stück bei bestem Wetter auf der Überführungsfahrt aus Oldenburg nach Bad Oeynhausen:

Angekommen und nächsten Tag gleich umgemeldet – passt gut zu unserem Haus…

Natürlich offenbart ein solches Fahrzeug einige Mängel, nach und nach werde ich die gröbsten mal angehen. „Grob“ ist aktuell die Fahrzeugverriegelung Fahrerseite, die ein oder andere Verkleidung ist locker, etc. etc.

Bei meinem Mercedes Autohaus des Vertrauens – Mercedes Sieg in Minden – konnte ich die gewohnte, perfekte Betreuung noch einmal steigern wegen des Oldtimers! Ein grandioser (menschlich und fachlich) Mitarbeiter, kurz vor der Rente, nahm sich des Fahrzeuges an. Fazit – tolles Auto, sehr gute, technische Substanz. Motor perfekt.

Das hört man gerne.

Danach: Perfekt – fast alle „Baustellen“ wurden erledigt. DANKE an dieser Stelle noch einmal an das Serviceteam von Sieg, grandioser Job.

Der Verzicht auf Technik ist gewollt – eine Art Entschleunigung die dabei einsetzt… aber dennoch wird die Situation kommen, in denen man einfach mal ein Navi braucht. Oder ein Radiosender über das Handy laufen soll…

Gleich bei der ersten Fahrt kam mir der Gedanke hier die Kombination aus Aschenbecher und Handy-Magnethalterung zu überdenken…

Also erstmal dabei den alten Aschenbecher auf Vordermann zu bringen… ganz schön vergammelt das Ding. Der Benz war zumindest nicht die ganzen 49 Jahre ein Nichtraucherfahrzeug…

Erst einmal die Frontplatte abnehmen und ordentlich sauber machen im heimischen Sandstrahlkasten…

… dann noch etwas schleifen mit Öl und Papier…

… das Ergebnis war in Ordnung für mich…

Danach ging es an die Fertigung der Handyhalterung – einfach ein paar Bleche aus den Kisten gekramt und ein paar Magnete von der Schrankwand genommen und bearbeitet…

Der Kegel zum halten der Magnete musste ab…

Dann ein Blech anpassen mit den Öffnungen für die Magnete…

Aus einem weiteren Winkelblech den Aufsatz für das Magnet-Lademodul eines iPhone gebastelt und dann kurz angepunktet mit dem Schweißgerät… vorher noch kurz sandgestrahlt um die Verzinkung abzubekommen…

Mittlerweile ziemlich viel Aufwand für eine Handyhalterung… nun ja.

Die ganze „Konstruktion“ dann noch fix mit Farbe versehen…

Und danach einfach das magnetische Induktionsladefeld mit einem heftigen Kleber (womit ich auch die Magnete eingeklebt habe) auf den Ständer gebracht…

Das Ganze sieht im Auto recht gut aus finde ich, der Aschenbecher wird seiner neuen Aufgabe als „Navigations-Halterung“ mehr als gerecht…

… jetzt muss ich nur irgendwie den Zigarettenanzünder-Adapter in die Gänge bekommen… aber das wird hoffentlich auch noch funktionieren. Läuft. 🙂

Seitentaschen für R18

Seitentaschen für R18

Da nun Danzig tatsächlich in greifbare Nähe kommt im August, muss ich mir langsam mal Gedanken machen zum Gepäck auf der R18. Eigentlich ein sehr präsentes Thema bei mir, da es mich vom Umbau auf Bobber mit mitschwingendem Fender abhält… aber das ist ein anderes Thema.

Was die Seitentaschen angeht, so wollte ich keine massiven, ausladenden Ledertaschen… irgendwie mag ich den Stil nicht. Zudem sind die Seitentaschen bei mir nur Ergänzung zu meiner bewährten Gepäckrolle, dich mich ja nun schon durch verschiedene Gegenden Europas begleitet hat.

Bei Hepco & Becker bin ich dann zumindest in der Optik fündig geworden – das Modell „Legacy“ versprüht genau den Charme den ich gesucht habe – etwas altbacken für die R18, aber immer noch zeitlos, modern.

Einzig die Aufnahmen an sich – also die Taschenbefestigungen an der R18 sind nicht schön… aber einfach zu montieren. Also je nach Bedarf ran – oder halt nicht. Damit kann ich leben.

Das Ergebnis ist vollkommen in Ordnung, damit kann man sich auch in die Öffentlichkeit trauen finde ich.

Die originalen Abstände von H&B waren mir zu heftig – die Seitentaschen ragten über das Maß hinaus seitlich raus. Dies habe ich durch einen Griff in die Teilekiste korrigiert – einfach die alten Distanzstücke durch neue, kürzere ersetzt:

Das Ergebnis von hinten sind eng anliegende Taschen… so lässt sich das ertragen.

R18: Make Sound Great Again

R18: Make Sound Great Again

BMW R18. Auspuff. Optik. Sound.

Alleine die Begriffe sind derartig mit der R18 verbunden wie… ja wie…(?) … egal. Sind auf jeden Fall in jedem Forum etc. ein Thema.

Über den weltbesten Customizer Hans Lang von LMC ENDLICH meine Jekill & Hyde bekommen war der erste Schritt getan. Eigentlich gleich zwei Schritte.

  1. Die originale Optik war zwar irgendwie cool, aber das musste man sich auch schön reden. So richtig warm bin ich damit nie geworden… (hab ich nur nie zugegeben). Zudem – zu viel Chrom. Viel zu viel. Die R18 war ja ab Werk ein Chrom-Bike mit schwarzen Akzenten. Das muss anders herum sein.
  2. Der Sound. Wenn das Ventilspiel lauter ist als der Auspuff dann passt das nicht.

Die J&H waren schon bei der Vorstellung recht gut fand ich. Wuchtig in der Optik und dennoch schlicht gehalten. Und legal, weil verstellbar.

ABER. Wäre ja nicht großartig, wenn man nicht auch hier noch optimieren könnte…

Die J&H beherrscht zwei Modi ab Werk: Geschlossen und dynamisch.

Geschlossen heißt (fast) leiser als Original. Dynamisch heist – in bestimmten Bereichen öffnet und schließt sich die Steuerklappe in den Auspuffsystemen… ist aber auch halt nicht immer auf. Sobald man den Hobel aus macht, gehen die Klappen in den „Nachbar-Hab-Mich-Lieb“ Modus.

Ich hab keine Nachbarn.

Wie bei jedem Klappenauspuff kann man hier aber kreativ werden – bei den Autos genauso wie bei den HD-Anlagen von Kesstech oder halt J&H.

Bei Jekill & Hyde habe ich etwas hin und her getestet – letztendlich reicht hier das deaktivieren der Steuereinheit um den Effekt zu erzielen. Kurz durchgemessen und das klassische rote Kabel war die Stromzufuhr… „click“. Durch.

Dann einfach die beiden Kabel verlängert – um sie später manuell schalten zu können. Stichwort „Rennleitung“. Hier habe ich mich für einen Weg unter den Seitendeckel entschieden, da ich hier gut ran komme und der Schalter nicht so auffällt wenn die R18 auf dem Seitenständer steht.

Dann noch ein passendes Loch in die Unterseite des Seitendeckels bohren und von da aus mit WAGO-Klemmen die Kontaktaufnahme herstellen. Im Falle eines „Entdeckens“ seitens der Polizei kann ich hier quasi in Sekunden den originalen Zustand herstellen – einfach die Leitungen vom Schalter wieder zusammenführen über die Klemmen.

Das Endergebnis ist ein kleiner Schalter, der die J&H in den „daueroffenen Zustand“ bringt. Einfach die J&H im laufenden Betrieb auf „Klappe auf / dynamischen Modus“ stellen via originalen Lenkerschalter, dann den „Kill-Switch“ betätigen. Und dauerhaft guten Sound genießen. Nix mit Dynamik.

Die J&H bleibt auch nach dem Ausschalten der R18 weiterhin im offenen Modus. Dort bleibt sie dauerhaft… wie am Ende zu sehen, steht die Klappe waagerecht.